Meine Jugend

Wie schon gesagt, wurden wir am 22.11.1979 geboren, ich hatte noch 5 Brüder. Meine Mami war eine wunderschöne Hundedame und ich geriet ganz nach ihr.
Leider hatte unser erster Besitzer nicht so viel Geduld mit uns, so dass wir unsere Mami viel zu früh verlassen mussten.

Es kamen viele Leute vorbei, die uns anschauten und ihr "jöööö und jeeeee wiä härzig" von sich gaben aber dann wieder gegangen sind, ohne uns mitzunehmen.
Dann an einem schönen Wintertag im Dezember, kam eine kleine Frau bei uns vorbei, zuerst dachte ich sie, sei auch nur so eine "jöööö und jeeeee" aber etwas war anders, sie setze sich auf einen Stuhl und hat uns ganz genau angeschaut.

Meine Brüder haben das nicht so mitbekommen und spielten, ich jedoch habe mich auf den ersten Blick in diese Frau verliebt und so zeigte ich mich von der Besten Seite. Ich versuchte über den Kistenrand zu klettern aber der war viel zu hoch für mich. Ich habe mich dann mit leisen Tönen bemerkbar gemacht, worauf diese Frau mich aus der Kisten hob und auf den Arm nahm. Mein Herz jauchzte vor Glück, ich war mir ganz sicher jemand gefunden zu haben der mich mitnimmt und mich auch liebt.

Die Frau trank noch einen Kaffee und ich durfte die ganze Zeit bei ihr sein, als sie fertig war mit dem Kaffee stand sie auf und sagte "ich nehme diese Kleine mit". Als ich diese Worte hörte, blieb mir fast das Herz stehen und im nächsten Moment zersprang es fast vor Freude.

Sie trug mich dann zu einem roten Dings damals wusste ich noch nicht, dass es ein Auto war, setzte sich rein hinter so ein komisches Dings, eine andere Frau die auch mitgekommen ist, setzte sich auf die andere Seite.
Dann blieb mir fast das Herz stehen, die Frau die ich doch liebte, gab mich der anderen Frau. Da habe ich angefangen zu weinen und wollte zu meiner Liebe gehen, die hat zu mir gesagt, dass ich schön da bleiben soll, da sie mich gerade nicht halten kann. Wenigstens hat sie dann ihre Hand zu mir gehalten, so dass ich sie gespürt habe. Nach kurzer Zeit haben wir bereits wieder angehalten, sind ausgesteigen und ich konnte zum erstenmal in meinem Leben sehen, dass es viele Sachen gab die man untersuchen konnte. Wir gingen dann in ein Haus mit vielen Leuten, ich bekam in einem Tellerchen ein bisschen Milch "schlaber schlaber" und danach ging es weiter.

© Désirée I. Hostettler | Design by LernVid.com